Tipps gegen das Aufgaben-Aufschieben

Gut zu Wissen am 20.01.2017

Ein Klassiker in der Arbeitswelt: Sie bringen es einfach nicht über sich die eine oder andere Aufgabe zu erledigen, stattdessen werden beispielsweise E-Mails verschickt, Alibi-Anrufe getätigt und einen Kaffee könnten Sie sich auch mal wieder genehmigen. So an sich ein völlig alltägliches Verhalten. Problematisch wird es, wenn Sie Stress entwickeln und das Gefühl haben, bei der Erledigung Ihrer Aufgaben nicht mehr hinterherzukommen. Hier leiden bereits Ihre Arbeitsweise und – ergebnisse. An diesem Punkt angekommen, gilt es zu handeln.

1.    Sich selbst reflektieren
Um Ihre Aufschieberitis am Schopf zu packen, sollten Sie beginnen, Ihre individuellen Ursachen und Umstände genau zu analysieren. (diwa-Tipp: Fällt Ihnen auf, dass Sie wieder eine Aufgabe aufschieben, dann hinterfragen Sie mal: Wieso? Was stört Sie an der Aufgabe? Weshalb fühlen Sie sich gestresst? Je nach Tag und Situation können die Ursachen anders sein.)

2.    Ablenkung verbannen
Der wichtigste Co-Partner der Aufschieberitis ist die Ablenkung. Daher verbannen Sie sämtliche Ablenkungsquellen wie Smartphone, Radio und Internet. (diwa-Tipp: Wenn Sie keine Möglichkeit dazu haben, versuchen Sie konsequent zu sein. Auch die Kaffeemaschine lässt sich noch später entkalken.)

3.    Prioritäten setzen
Um erfolgreich gegen Ablenkungen vorzugehen, sollten Sie Prioritäten erkennen und setzen, z. B. mithilfe einer Prioritätenliste. Hierfür sortieren Sie die zu erledigenden Tätigkeiten nach Relevanz und legen strikte, aber realisierbare Fristen fest. Nun können Sie die Liste in Angriff nehmen. (diwa-Tipp: Generell sollten Sie darauf achten, Ihre Planung nicht zu straff zu organisieren, sonst geraten Sie gegebenenfalls unter Stress.)

4.    Sich selbst belohnen
Bei den meisten Menschen funktioniert das Prinzip des Belohnungssystems. Hierbei ist es wichtig, dass Sie sich selbst belohnen. (diwa-Tipp: Überlegen Sie sich demnach, was Sie motivieren würde, um eine unbeliebte Aufgabe abzuarbeiten und wie Sie sich selbst anschließend belohnen würden. Letztendlich wissen Sie am besten, was Ihnen Freude bereitet.)

5.    Realistisch bleiben
Bitte berücksichtigen Sie, sich bei der Gestaltung Ihrer Prioritätenliste erreichbare Ziele zu setzen. (diwa-Tipp: Bedenken Sie, dass Sie für manche Aufgaben etwas länger benötigen und planen Sie sich sicherheitshalber Zeitpuffer ein.)

6.    Vorsicht vor Multitasking
Heutzutage wird gern behauptet, dass die Fähigkeit zum Multitasking unentbehrlich ist. Dennoch sollte Ihnen bewusst werden, dass ständiges Multitasking ein Feind Ihrer Konzentration und damit Ihres Zeitmanagements ist. (diwa-Tipp: Zum Beispiel, einfach mal das Smartphone ausschalten oder wegpacken. Jetzt können Sie sich vollständig Ihrer Aufgabe widmen.)

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