Robert Freumuth im Beirat des BFW Integrationsprojektes

Engagement am 29.05.2017

AKTILA-BS ist ein vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) mit ca. 3 Mill. Euro gefördertes Projekt für die Aktivierung und die Integration langzeitarbeitsloser blinder und sehbehinderter Menschen. Das Ziel sei es, herauszufinden, welche Hemmnisse blinden und sehbehinderten Menschen trotz hoher Qualifizierung den Übergang in die Beschäftigung erschweren. Des Weiteren gehe es darum, die passenden Integrationsstrategien zu entwickeln und den Leistungsträgern einen Werkzeugkasten an die Hand zu geben, mit dessen Hilfe zielgerichtete und fachgerechte Beratung und Integration in den Arbeitsmarkt gelinge. 
Ca. 250 Interviews mit betroffenen arbeitslosen blinden und sehbehinderten Menschen sollen bei der Analyse der Ist-Situation helfen. Um das Projekt „konstruktiv kritisch“ zu begleiten, wurde ein Beirat mit einer Fülle an Kompetenzen einberufen. Diesem Expertenstab gehört ab jetzt auch Robert Freumuth, Inklusionsbeauftragter der diwa Personalservice GmbH, an. 
„Aus meiner langjährigen Tätigkeit im Bereich der Arbeitsintegration, weiß ich wie schwer der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt für blinde oder sehbehinderte Arbeitslose sein kann. Der Projektansatz zunächst gezielt mögliche Vermittlungshemmnisse zu analysieren, um danach dazu passende, konkrete Integrationsverfahren zu erarbeiten, erscheint mir, genau der richtige Weg für eine Verbesserung der Situation zu sein. Sehr gerne unterstütze ich als Projektbeirat, insbesondere die Sicht der Arbeitgeberseite einzubringen, damit passgenaue Lösungsansätze entwickelt werden können, um Menschen mit Sehbehinderung den Wiedereinstieg in den Job zu ermöglichen“, sagt Robert Freumuth. 
Unter Begleitung des neu geschaffenen Gremiums werden Strategien und Instrumente zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt entwickelt und erprobt. Am Ende des auf drei Jahre angelegten Projektes, soll eine Art „Werkzeugkasten“ zur Verfügung stehen, anhand dessen konkrete fallbezogene Integrationsbemühungen und Verfahren im Sinne eines Case-Managements entwickelt werden. Dabei sollen auch gleich erste Arbeitsuchende in ein neues Beschäftigungsverhältnis gebracht werden. 
Auf dem Bild abgebildet:
Der Projektbeirat von ATILA-BS von links: Dirk Zschoch, Professor Dr. Roland Stein, Arsen Abajyan, MdB Bernd Rützel, Heike Kraus, Christoph Wutz, Robert Freumuth, Monika Weigand, Dr. Maren Bredehorst, Dr. Birgit Drolshagen, Karsten, Dr. Heinz-Willi Bach, Simone Schodorf.
Foto: BFW Würzburg, Girschner

Das Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg 

Das Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg ist eines von bundesweit 28 BFWs. Das überregionale Bildungszentrum ist eines von vier BFWs, das sich auf blinde und sehbehinderte Menschen spezialisiert hat. Der Großteil der Lehrgangsteilnehmer des BFW Würzburg war vor der Seheinschränkung berufstätig. Durch eine Erkrankung oder einen Unfall können sie ihre bisherige berufliche Tätigkeit nicht mehr länger ausüben. Die Experten des BFW Würzburg unterstützen Betroffene dabei, sich neue berufliche Perspektiven zu verschaffen. 
Konkretes Ziel des BFW ist die zeitnahe Wiedereingliederung der Teilnehmer in das berufliche und gesellschaftliche Leben. Individuelle Kursangebote und optimal auf blinde und sehbehinderte Erwachsene abgestimmte Qualifizierungsmaßnahmen machen das BFW Würzburg zu einer der bundesweit führenden Einrichtungen in diesem Bereich. Die Betreuung durch Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter und geschulte Fachkräfte runden die Leistungen ab. Das 1962 gegründete BFW Würzburg hat seinen Firmensitz seit 1980 in Veitshöchheim und verfügt über 200 Ausbildungsplätze in gut zwanzig verschiedenen Ausbildungsberufen und Berufsvorbereitungen. 

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