Meine Ausbildung und ich – Ein Tag in der Berufsschule

Azubiblog am 22.02.2019

Wer kennt es nicht – die gute alte Schule. Da dachte man nach dem Realschulabschluss, dass man endlich nicht mehr die Schulbank drücken muss und was war?

Fachhochschulreife!

Also nochmal Schulbank drücken – nun muss aber doch endlich mal Schluss sein?! Denkste, jetzt halt Berufsschule! Jeder blickt doch immer wieder zurück in seine Zeit als er selbst sagte, Schule sei so öde, man wolle arbeiten – wenn man dann mal arbeiten war, wollte man wieder zurück in die Schule. Das einzig gute hieran ist, dass die Berufsschule so gut wie nur Themen beinhaltet, die einen wirklichen Nutzen mit sich bringen und vor allem mir Spaß machen, weil ich das lerne was mich auch interessiert. Mir fällt dadurch das Lernen deutlich einfacher als z.B.: in Chemie, verschiedene Reaktionen auswendig zu lernen.
Meine Berufsschule habe ich im Teilzeitunterricht, d.h. jeden zweiten Donnerstag und jeden Freitag von jeweils kurz vor acht bis halb vier. Da die Schule derzeit Umbaumaßnahmen betreibt habe ich in zwei verschiedenen Gebäuden Unterricht – donnerstags immer ganz normal in der Schule und freitags in der Außenstelle der Schule.
Ich finde es sehr gut den Teilzeitunterricht zu haben. So bleibt man immer am Ball, sei es in der Arbeit oder in der Berufsschule, denn beim Blockunterricht kann es passieren, dass man Sachen vergisst, da man gewisse Themen länger nicht behandelt hat. Durch den wöchentlichen Unterricht hat man gar keine Chance den Unterrichtsstoff sowie die betrieblichen Tätigkeiten zu vergessen.
Donnerstags haben wir immer die allgemeinen Fächer, wie z.B.: Deutsch, Gemeinschaftskunde und Religion. Zudem haben wir das Fach Stütz, welches uns gut vorbereitet auf den Freitagsunterricht, indem man gezielt Schwächen und Defizite aufarbeiten kann. Im Endeffekt ist es ganz normaler Unterricht, in dem wir dann die Lernfelder bearbeiten und man mehr diskutiert.
Freitags haben wir dann nur die berufsfachlichen Kompetenzfächer. die in vier Lernfelder gegliedert sind:

  • Die Ausbildung verantwortlich mitgestalten
  • Struktur und Geschäftsfelder des Ausbildungsbetriebes erkunden und präsentieren
  • Personalsachbearbeitung durchführen
  • Personalgewinnung

Wir sind derzeit zwei Klassen im ersten Lehrjahr. Meine Klasse besteht derzeit aus ca. 25 Mitschülern, die mit mir zusammen die Ausbildung zum Personaldienstleistungskaufmann absolvieren. Wir haben drei kleinere Pausen und eine große Mittagspause, wo die meisten dann auch was essen. Leider haben wir an der Schule keine Cafeteria sondern lediglich einen Schulbäcker, wo ich mir dann meistens nur eine Kleinigkeit zum essen hole.
So. Das war’s dann aber auch erstmal mit meinem zweiten Azubiblogbeitrag. Ich hoffe er hat euch gefallen und ihr habt nun einen kleinen Einblick wie meine Berufsschultage aussehen. Ihr werdet im Laufe meiner Ausbildung bestimmt noch einen tieferen Einblick in meine Berufsschultage bekommen, seid gespannt! 🙂

Mit freundlichen Grüßen aus Stuttgart
Marlon

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