„Mehr Verantwortung ist eine super Sache“

Azubiblog am 06.02.2020

Natalia Nagy kam als Auszubildende zu diwa und blieb dem Unternehmen auch nach ihrer Ausbildung treu. Ein Gespräch zwischen ihr und diwa Azubi Maria Stepowoj.

Maria: Hallo Natalia. Vor eineinhalb Jahren bist du mit deiner Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement fertig geworden und arbeitest seitdem als Buchhalterin. Eine Entscheidung für eine Ausbildung ist gleichzeitig eine Entscheidung für die Zukunft. Wusstest du eigentlich schon als Kind, in welche Richtung du später gehen willst?

Natalia: Im Endeffekt ja. Meine Mutter arbeitete früher als Filialleiterin in einer Bank. Als Kind freute ich mich jedes Mal, wenn ich sie dort besuchen durfte. Sie gab mir immer etwas zum Stempeln oder zum Abheften. Diese ganzen Ablage- und Sachbearbeitungstätigkeiten sowie der Büroalltag haben mir schon immer sehr gut gefallen. Und dadurch, dass sich bei uns in der Familie seit ich denken kann, vieles um Zahlen dreht, hat mich auch das Thema Buchhaltung relativ schnell begeistert.

Maria: Also hat sich dein Berufswunsch bereits in der Kindheit herauskristallisiert?

Natalia: Genau. Mit Zahlen zu arbeiten, liegt bei uns in der Familie.

Maria: Hattest du bereits in der Schule eine Vorliebe für Mathematik?

Natalia: Das kann man wohl sagen. Ich habe in der Grundschule an mehreren Mathe-Wettbewerben teilgenommen und das sogar freiwillig!

Maria: Kommen wir jetzt zu deiner Ausbildung. Bekanntlich sagt man ja „Lehrjahre sind keine Herrenjahre“. Wie stehst du dazu?

Natalia: Klar, die Aussage kennt jeder. Am Anfang geht man es vielleicht noch entspannter an aber spätestens nach dem ersten Ausbildungsjahr muss man sich zusammenreißen und sich langsam auf die Prüfungen vorbereiten. Während der Ausbildung kann niemand einfach nur chillen – für einen Abschluss muss man auch einiges tun.

Maria: Was fiel dir während der Ausbildung am schwierigsten?

Natalia: Was ich gar nicht mochte war, meine Berichtshefte zu schreiben. Manchmal habe ich das vier Wochen lang einfach vor mir hergeschoben. Ich musste mich dann kurz vor Abgabe daran erinnern, was ich in der Schule oder in den Abteilungen gelernt hatte. Aber das war auch das einzige, was ich nicht so toll fand.

Maria: Was hat dir am meisten an der Ausbildung gefallen?

Natalia: Ich fand es am Anfang ziemlich cool, dass ich in mehrere Abteilungen reinschnuppern durfte. Von der Zentralen Abrechnung, Buchhaltung, IT bis zur Personalabteilung und Disposition. Wenn du die Möglichkeit bekommst, alles genau kennenzulernen, konkretisiert sich auch langsam dein eigenes Bild von deiner Zukunft. Für mich war es in der Buchhaltung klar. Hier will ich bleiben.

Maria: Das hast du auch geschafft! Wie hat sich deiner Meinung nach der Umgang mit den Kollegen geändert, nach dem du auch die letzte Prüfung bestanden hast?

Natalia: Ich glaube für manche Kollegen war es erst ungewohnt, dass ich kein Azubi mehr bin. Doch auch das hat sich inzwischen gut eingespielt. Wenn man nach der Ausbildung übernommen wird, bekommt man automatisch mehr Verantwortung und neue Aufgaben. Das ist eine super Sache.

Maria: Zum Schluss noch eine persönliche Frage. Was hast du dir von deinem ersten richtigen Gehalt gegönnt?

Natalia: Ich kann mich noch ganz genau an die Situation erinnern. Nachdem mein Gehalt auf dem Konto war, bin ich direkt zu einem Elektromarkt gelaufen und habe mir mein erstes iPhone gekauft. Es war ein sehr gutes Gefühl.

Beste Grüße

Eure Maria und Natalia

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