Handschlag als Erfolgsfaktor im Beruf

Gut zu Wissen am 28.04.2017

Der Handschlag neben dem Blickkontakt, dem Duft und der Stimme eines Menschen einer der stärksten Sympathieträger. Die sog. Sympathieträger entscheiden innerhalb weniger Sekunden, ob wir unser Gegenüber als sympathisch wahrnehmen oder nicht. Es bildet sich der berühmt berüchtigte „erste Eindruck“. Außerdem zählt der Handschlag zu dem sogenannten „nonverbalen Verhalten“ das  heißt, auch wenn wir nichts sagen, kommunizieren wir trotzdem mit unserem Gegenüber.

Studien konnten bestätigen, dass der Handschlag als Erfolgsindikator eines Vorstellungsgesprächs herangezogen werden kann. So kann die Art und Weise wie der Handschlag ausgeführt wird, entscheidend sein, für welchen Bewerber sich der Personaler bei der Stellenbesetzung entscheidet. Im Folgenden möchte diwa Ihnen Tipps geben, worauf Sie achten sollten, wenn Sie in einem Vorstellungsgespräch Ihrem Gegenüber die Hand geben:

1.    Kraft – feste oder schlaff?

Der Kraftaufwand bei einem Händedruck ist entscheidend. (diwa Tipp: Drücken Sie nicht  zu kräftig, aber keinesfalls schlaff.)

2.    Textur – rau oder weich?
Besonders bei Frauen erwartet man eine weichere Hand, trifft dies nicht zu, könnte dies sich negativ auf die Erwartungshaltung und somit auch auf die Wahrnehmung des Personalentscheiders auswirken. (diwa Tipp: Cremen Sie sich wenige Stunden vor dem Vorstellungsgespräch die Hände ein, so verhindern Sie, dass diese zu trocken werden und somit rau erscheinen. Wichtig! Nicht direkt vorher eincremen, sonst könnte die Hand als feucht und schmierig wahrgenommen werden.)

3.    Humidität – feucht oder trocken?
Auch die Humidität, wird unbewusst als Entscheidungsfaktor herangezogen, ob wir unser Gegenüber als sympathisch wahrnehmen. (diwa Tipp: Niemand fasst gerne eine verschwitzte Hand an. Achten Sie darauf, dass Ihre Hand nicht zu feucht ist, gegebenenfalls wischen Sie diese noch kurz vorher trocken.)

4.    Dauer – kurz oder lang?
Die Dauer des Handschlages hat ebenfalls eine große Bedeutung auf die Wahrnehmung unseres Gegenübers. Es gibt Auskunft darüber, ob dieser eher schüchtern ist oder nicht. (diwa Tipp: Drücken Sie nicht  länger als fünf Sekunden, wenn sie jemand die Hand geben.)

5.    Komplexität – drücken oder schütteln?
Achten Sie darauf, dass nicht al zu viel Bewegung in den Handschlag kommt, dies bringt nur Unruhe und Nervosität in den Akt der Begrüßung. (diwa Tipp: Die Bewegung wie Sie die Hand schütteln, sollte aus dem Ellenbogen ausgehen und nicht wie irrtümlicherweise viele meinen aus der Schulter.)

6.    Augenkontakt – keiner oder lang?
Augenkontakt ist das A und O für einen gelungenen Handschlag, es zeigt von großem Selbstbewusstsein. (diwa Tipp: Halten Sie Augenkontakt, achten Sie jedoch drauf, dass Sie Ihr Gegenüber nicht anstarren!)

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