Endlich Halbzeit

Allgemein, Azubiblog am 04.03.2020

Bald ist es soweit. Die Halbzeit der Ausbildung rückt näher und somit auch die Zwischenprüfung. Das Sprichwort „andere Länder, andere Sitten“ könnte man mit „verschiedene Bundesländer – unterschiedliche Prüfungen“ gleichstellen.

Ein Gespräch zwischen Maria aus München und Marlon aus Stuttgart.

Maria: Wann hast du mit dem Lernen für die Zwischenprüfung angefangen?

Marlon: Ich habe bisher noch gar nicht angefangen. Ich denke es reicht, wenn ich zwei Wochen vor der Prüfung mit dem Lernen beginne. Und wie ist es bei dir?

Maria: Bis jetzt habe ich nur ein paar Aufgaben für die Zwischenprüfung geübt. Aber so wirklich habe ich auch noch nicht gestartet. Mit welchen Lernmitteln lernst du?

Marlon: Ich lerne mit meinen Zusammenfassungen von den Klassenarbeiten.

Maria: Wir haben zu jedem Thema verschieden Skripte. Ich werde mir die Aufgabenstellungen, bei denen ich mir noch unsicher bin, genauer durchlesen. Diese Zwischenprüfung finde ich ganz in Ordnung. Man bekommt dadurch schon mal eine Vorstellung von der Abschlussprüfung und kann sich besser darauf vorbereiten. Außerdem testet man sein Wissen und kann einschätzen, auf welchem Stand man ist.

Marlon: Ich sehe das etwas anders.

Maria: Wieso?

Marlon: Dadurch, dass die IHK diese Zwischenprüfung zusammenstellt, ist sie in meinen Augen relativ sinnlos. Die IHK weiß nicht wirklich, welchen Stoff wir im Unterricht schon behandelt haben und welchen nicht. Das bedeutet, dass auch Themen abgefragt werden können, die wir erst in Zukunft noch lernen werden.

Maria: Denkst du, du bist trotzdem gut vorbereitet?

Marlon: Da ich noch nicht angefangen habe zu lernen, kann ich dir keine eindeutige Antwort auf diese Frage geben (lacht). Auf der anderen Seite denke ich, dass die Prüfung auch viel mit Wissen aus dem Alltag zu tun haben wird. Wie ist es bei dir?

Maria: Es geht schon. Vieles kann man sich tatsächlich auch aus der Praxis erschließen. Ich frage mich auch, was die Ausbilder wohl von uns erwarten?

Marlon: Höchstwahrscheinlich ein gutes Ergebnis (lacht).

Maria: Davon gehe ich auch aus.

Marlon: Wie sieht es bei dir mit Prüfungsangst aus? Ich hatte eigentlich noch nie welche. Dennoch wird mir beim Austeilen der Prüfungsaufgaben meistens ein bisschen unwohl. Das legt sich dann relativ schnell, wenn ich die Fragen erstmal sehe.

Maria: Am Anfang habe ich auch manchmal ein mulmiges Gefühl. Aber das vergeht dann auch gleich. Wenn man gut vorbereitet ist, braucht man nicht nervös zu sein und ein bisschen Glück gehört ja immer dazu. Auf die zweite Hälfte des Tages freue ich mich schon, denn nach der Prüfung habe ich frei.

Marlon: Ich nicht. Nach der Zwischenprüfung gehe ich noch in die Niederlassung, um die Kolleginnen zu unterstützen. Prüfung hin oder her – das Geschäft schläft nicht.

Beste Grüße

Eure Maria und Marlon

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