Eine gute Vorbereitung ist das A und das O

Allgemein, Azubiblog am 30.03.2020

Liebe Mitleser,

heute erzähle ich euch, wie die ersten Vorstellungsgespräche für mich bei diwa waren und welche Fortschritte ich von Gespräch zu Gespräch gemacht habe.

Früher waren Vorstellungsgespräche für mich sehr aufregend. Ich war anfangs echt nervös. Besonders weil es das erste Mal für mich war, auf der anderen Seite des Tisches zu sitzen. Bei meinen ersten Gesprächen vergaß ich selbstverständliche Sachen zu erfragen, wie z.B. ob derjenige einen Führerschein oder einen Staplerschein besitzt. Zudem war es komisch, einem Menschen gegenüberzusitzen, der viel mehr Berufserfahrung hat als ich.

Mir fiel es anfangs nicht leicht, jemandem die Tätigkeiten seines Berufes zu erklären. Sei es die Aufgaben eines Langgabelstaplerfahrer oder die Voraussetzungen eines CNC-Fräser. Jeder dieser Berufe hat verschiedene Inhalte und Fachbegriffe, die ich erst lernen musste.

Zusätzlich musste ich mich über den Kunden genauestens informieren. In welcher Branche ist der Kunde tätig, was stellt er her, welches Schichtsystem hat die Firma und wird dort mit Maschinen gearbeitet? Fragen über Fragen. Aber genau das will der Bewerber in einem Gespräch von mir wissen und die Antworten muss ich ihm liefern können. Es ist mir wichtig, dem Bewerber ein gutes Gefühl zu geben und ihm zu vermitteln, dass er bei uns gut aufgehoben ist.

Bevor ich heute in ein Vorstellungsgespräch gehe, bereite ich mich akribisch darauf vor. Das weiß ich mittlerweile. Ich informiere mich über den Beruf, die Voraussetzungen und die Aufgaben.

Auch starte ich ein Bewerbungsgespräch nicht mehr mit den Worten „Sie suchen also neue Arbeit?“, sondern frage den Bewerber wie es ihm geht oder ob er gut angekommen ist. Das nimmt dem Kandidaten ebenfalls ein bisschen die Nervosität und er fühlt sich gleich viel wohler.

Die gute Vorbereitung und die Routine helfen mir, dass ich mittlerweile selbstsicherer bin und ohne Probleme ein Vorstellungsgespräch führen kann. Für mich gibt es keinen Grund mehr, nervös zu sein.

Das war‘s auch schon wieder von mir.

Bleibt bitte alle gesund!

Liebe Grüße aus Stuttgart

Euer Marlon

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