Kompetenz schafft
Perspektiven.

Ihr diwa Jobfinder

„Eine Ausbildung ist auch eine Selbsterfahrung“ diwa-Nachwuchs im Gespräch

An ihren ersten Arbeitstag bei der diwa Personalservice GmbH können sich Isabell Hermann, Natalia Nagy und Nancy Singh noch sehr gut erinnern. Es ist drei Jahre her, als das Trio gemeinsam ihre Ausbildung begann. In einem Gespräch schauen wir gemeinsam auf die Zeit, in der die jungen Frauen von Greenhorns zu geschätzten Fachkräften der diwa-Familie reiften. Wir blicken auf eine Zeit, die wie im Flug verging…

Könnt Ihr euch noch an den ersten Tag der Ausbildung erinnern?

Natalia: Unsere Ausbildung begann an einem Dienstag, am 1. September 2015 um halb neun.  Ich kann mich noch sehr gut an den Tag erinnern.

Isabell: Ich saß an meinem ersten Tag da, wo mein Arbeitsplatz heute ist: im gewerblich-technischen Bereich. Ich war so aufgeregt! Die erste Woche in der Geschäftsstelle München gestaltete sich zudem sehr chaotisch. Das hatte glücklicherweise nichts mit mir persönlich, sondern mit der Tatsache zu tun, dass wir hausintern umgezogen sind.

Nancy: Ich habe in Hamburg angefangen. An meinem ersten Tag war auch für mich alles neu. Lebhaft kann ich mich an die Unterlagen erinnern, die ich bekommen habe und an die Situation, wie die EDV für meinen Arbeitsplatz eingerichtet wurde. An diesem Schreibtisch sitze ich übrigens auch bis heute.

Was hat euch während der letzten drei Jahre am meisten Spaß gemacht?

Isabell: Im gewerblich-technischen Bereich sollte ich zunächst nur einige Wochen verbringen. Doch es kam anders. In der Abteilung war Not am Mann und ich sollte länger als geplant aushelfen. Dieses Vertrauen fand ich toll und plötzlich fühlte ich mich sicherer, als in den ersten Tagen meiner Ausbildung. Ich hatte das Gefühl, dass ich gebraucht und geschätzt werde und das hat natürlich Spaß gemacht. Zudem fand ich den Kontakt zu den Bewerbern und die Vielfalt der Aufgaben in der Abteilung sehr gut.

Natalia: Die Finanzbuchhaltung fand ich am spannendsten. Zuerst war ich allerdings bei Management Services und durfte natürlich noch nicht so viel operativ machen. Meistens habe ich irgendwelche Einträge vervollständigt oder nahm eingehende Anrufe entgegen. Wobei ich anfänglich selbst vor dieser Aufgabe viel Respekt hatte.

Nancy: Vor den Anrufen hatte ich zuerst auch viel Respekt. Doch das hat sich dann relativ schnell geändert.

Isabell: Das Beste an unserem Job ist doch, dass wir Menschen in die Beschäftigung bringen können!

Nancy: Das stimmt natürlich. Ich fand auch die Tatsache toll, dass wir bei diwa von Anfang an viel Verantwortung tragen durften.

Bist du ins kalte Wasser geworfen worden?

Nancy: Von kaltem Wasser würde ich nicht sprechen. Ich konnte immer jemanden fragen, wenn ich nicht weiter wusste. Doch man hat mich machen lassen und das war ein schönes Gefühl.

Ihr habt bei diwa fast alle Abteilungen erleben können…

Isabell: Diese Einblicke waren sehr hilfreich. Ich weiß heute mit Sicherheit, dass ich auch in 30 Jahren keine Buchhalterin sein werde (lacht). Eine Ausbildung ist auch eine Selbsterfahrung. Nach drei Jahren kennst du deine Stärken genauso wie deine Schwächen und du lernst eine Menge über dich.

Natalia: Aber du lernst auch viel über das ganze Unternehmen und das ist wirklich sehr wertvoll, denn alle Abteilungen und internen Prozesse hängen bei diwa miteinander zusammen. Du bekommst also auch einen wichtigen Überblick und verstehst, wie bei den unterschiedlichen Prozessen die einzelnen Rädchen ineinandergreifen. Ich muss jedes Mal lachen, wenn ich Bilder aus 2015 sehe. Als ich zur diwa kam, war ich erst 16 Jahre alt und ziemlich schüchtern. Allein an das Telefon zu gehen war der reinste Horror für mich. Es hat sich erst gebessert, als Tom Lingelbach eine Rundmail an alle geschickt hat mit der Info, dass eine junge Kollegin in die Abteilung kam, deren Stimme zukünftig am Telefon zu hören ist. Danach hat sich meine anfängliche Aufregung gelegt. In die Finanzbuchhaltung kam ich erst 2016. Im Gegensatz zu Isabell wusste ich sofort: das ist meine Abteilung! Dieser Weg war mir allerdings vorgegeben. Mathe war schon immer mein Steckenpferd. In der Schule habe ich sogar an Wettbewerben teilgenommen. Bei uns liegt die Liebe zu den Zahlen in der Familie, meine Mutter hat schließlich über viele Jahre eine Bankfiliale geleitet (lacht).

Bei diwa sind Azubis auch für Inhalte des Azubi-Blogs und für die Inhalte der hauseigenen Kampagne „Mein Talentespiegel“ zuständig.  Wie seid ihr mit der Aufgabe klargekommen?

Natalia: Ich fand es ganz toll. Mir hat es viel Spaß gemacht, dass ich einige Einblicke in unser Azubi-Leben gewähren konnte. Über Likes und Feedback habe ich mich immer gefreut und erlebte die Aufgabe, im Namen des Unternehmens kommunizieren zu dürfen, als eine Auszeichnung.

Isabell: Ich finde es auch gut, dass die Azubis über ihr Leben selbst berichten können, doch mein Herz hat nicht unbedingt für die Aufgabe geschlagen (lacht).

Nancy: Mir hat die Kommunikation vor allem auf Instagram Spaß gemacht. Auch hier fand ich das Vertrauen, das uns entgegengebracht wurde und die Freiheiten, die uns eingeräumt wurden, einfach toll.

Was ist das Wichtigste, was man in einer Ausbildung lernt?

Natalia: Ich habe bei diwa gelernt, Verantwortung zu übernehmen. Zuerst fiel es mir nicht leicht, mir bestimmte Abläufe zu merken. Ständig habe ich irgendwelche ToDo-Listen geschrieben, damit ich nichts vergesse. Offen und selbstbewusst mit Menschen umzugehen, konnte ich vor drei Jahren noch nicht. Das ist heute ganz anders.

Nancy: Ich bin auch selbstsicherer geworden. Der Kontakt mit so vielen verschiedenen Persönlichkeiten und die Anforderung, sich auch mit jedem zu verstehen, bringen einen selbst weiter. Wenn ich die letzten Jahre Revue passieren lasse, wird mir auch bewusst, wie viel ich hier gelernt habe.

Isabell: Bei mir ist es auch so.

Lehrjahre sind keine Herrenjahre – stimmt dieser Spruch?

Isabell: Das habe ich nicht so empfunden. Ich bin jeden Tag gerne zur diwa gekommen, egal in welcher Abteilung ich auch gerade stationiert war. Richtig blöde oder besonders anstrengende Aufgaben musste ich nie übernehmen.

Natalia: Das kann  ich unterschreiben. In meiner Ausbildung musste ich allerdings viel mehr lernen, als ich das gewohnt war. Auch dachte ich an diesen Spruch, als meine Freunde in den Sommerferien Richtung Freibad unterwegs waren, während ich schon seit Stunden bei der Arbeit saß (lacht).

Nancy: Gestern habe ich mich mit einer Freundin getroffen, die mich fragte, ob ich gerne wieder Azubi wäre. Meine Antwort war: warum nicht? Ich fand die Ausbildung cool. 

Isabell, du hast deine Ausbildung mit Auszeichnung als „Bayerns Beste“ abgeschlossen. Wie schafft man das?

Isabell: Sicherlich muss man fleißig sein. Doch das alleine reicht nicht. Das Wichtigste ist, dass man sich für die Thematik interessiert und dabei Spaß hat. Ein bisschen Glück bei den Prüfungsfragen gehört auch dazu sowie geduldige Ausbilder und hilfreiche Kollegen.

Aus welchem Grund seid Ihr nach dem Abschluss bei der diwa geblieben?

Nancy: Schon in der Ausbildung war meine Meinung den Kollegen wichtig. Sie haben mich immer wieder gefragt und mir das Gefühl gegeben, komplett eingebunden zu sein. Die Aufgaben, die ich hier habe, gefallen mir sehr gut. Meine Möglichkeiten bei der diwa entsprechen komplett meinen Vorstellungen. 

Isabell: Ich konnte mir überhaupt nicht vorstellen, zu wechseln. Hier ist mein Arbeitsplatz, ich habe keinen einzigen Grund zu gehen.

Natalia: Es war für mich auch keine Frage. Es gefiel mir hier von Anfang an sehr gut, ich habe nicht einmal versucht etwas anderes zu finden.

Bei diwa arbeiten traditionell unterschiedliche Altersklassen  zusammen – findet Ihr mit jedem den Ton?

Isabell: Ich finde, dass eine Mischung der Altersgruppen sehr angenehm ist. Den Ton habe ich bisher mit jedem gefunden.

Nancy: Bei diwa ist der Umgang sehr angenehm. Natürlich haben die verschiedenen Generationen eine andere Affinität zu den unterschiedlichen Themen, wie beispielsweise die Arbeit mit sozialen Netzwerken. Mein Fachgebiet, der sozialpädagogische Bereich, zeigt, wie das optimale Miteinander der Generationen funktionieren kann.  Alter wird nie als Problem gesehen. Es geht hauptsächlich um die Persönlichkeit und nicht darum, in welchem Jahr jemand geboren ist.  Ich habe eine 61-jährige Erzieherin, die ihre Ausbildung erst letztes Jahr abgeschlossen hat.

Natalia: Ob jemand cool ist, entscheidet nicht das Alter. Bei diwa arbeiten viele coole Leute.

 

 

(Bild v.l.n.r. Natalia Nagy, Isabell Hermann, Nancy Singh)