Duzen, Siezen, oder Diggern? Verhaltensregeln für Azubis

Azubiblog am 01.02.2018

Wie heißt es so schön: Lehrjahre sind keine Herrenjahre.
Klar, mir hat dieser Spruch vielleicht in der einen oder anderen Situation meiner Ausbildung aus der Seele gesprochen, trotzdem ist er veraltet und beschreibt nicht die eigentliche Realität.

Ich stehe jetzt kurz vor dem Ende meiner Ausbildung und ich hatte eine unfassbar interessante, lehrreiche und spaßige Zeit. Aber natürlich musste auch ich mir in den vergangenen Jahren den einen oder anderen Spruch gefallen lassen oder auch mal, monotone Aufgaben erledigen, die wahrlich keinen Spaß gemacht haben. Das alles gehört aber nun mal zu einer Ausbildung, und Humor hilft ja bekanntlich in jeder Lebenslage. Glaubt mir, mit einigen einfachen Verhaltensregeln werdet auch ihr Eure Ausbildungszeit mit Erfolg meistern.

Regel 1: Immer freundlich sein und möglichst jeden grüßen
Vor allem wenn Ihr neu im Unternehmen seid, solltet Ihr Euch bei jedem zuerst einmal vorstellen. Das zeigt Eure Offenheit und Interesse. Lieber zu viel als zu wenig grüßen. Ihr möchtet ja schließlich von Euren Kollegen als freundliche und höfliche Person angesehen werden, mit der man gern zusammenarbeitet. 

Regel 2: Siezen statt duzen
Grundsätzlich gilt: Der Ranghöhere bietet immer das Du an. Das heißt die Kollegen werden erst einmal gesiezt. Ihr zeigt damit Euren Respekt gegenüber Vorgesetzen und Kollegen. Wenn Sie Euch das Du anbieten, könnt Ihr es selbstverständlich annehmen. 
Regel 3: Immer pünktlich sein
Ihr seid jetzt in der Arbeitswelt angekommen, da ist Unpünktlichkeit ein absolutes No-Go! Klar, jeder verschläft einmal, es sollte aber nicht zur Gewohnheit werden. Das kommt gar nicht gut an und Ihr habt schnell euren Ruf weg. Also lieber fünf Minuten vor Arbeitsbeginn auf der Matte stehen, das zeigt Eure Zuverlässigkeit und Motivation.
Regel 4: Interesse zeigen und Notizen machen
Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie oft ich es mir selbst gedankt habe, ausführlich mitgeschrieben zu haben, wenn mir jemand etwas erklärt hat. Ihr könnt Euch nicht alles merken, das ist ganz normal. Vor allem wenn Ihr eine Aufgabe zum ersten oder zweiten Mal macht, ist es sehr hilfreich sich an seinen Notizen zu orientieren. So könnt Ihr Euer Interesse und Eure Lernbereitschaft zeigen. Und auch hier gilt: Sofort nachfragen, wenn Ihr etwas nicht verstanden habt, so können Fehler vermieden werden.

Regel 5: Und zu guter Letzt…
Azubi zu sein ist kein Beruf – es ist ein Status. Auf dem Weg zu einer abgeschlossenen Ausbildung lernt man neben den Tätigkeitsfeldern eines Unternehmens auch zahlreiche, meistens nette und hilfreiche Kollegen kennen. Doch manchmal kriegt man auch einen blöden Spruch ab. Auch das gehört zum Arbeitsleben dazu. Wie man damit umgehen sollte? Mein Tipp: Natürlich mit Humor!
Eure Isabell

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