Die zentrale Abrechnung und ich

Azubiblog am 29.11.2019

Hallo an alle Blog-Leser!

In der Ausbildung zum PDK wird einem nicht nur das Leben als Personaler ans Herz gelegt, man bekommt ebenso Einblicke in Bereiche des Unternehmens wie die Zentrale Abrechnung, Finanzbuchhaltung und Marketing.  Im August war es dann auch für mich so weit, kurz vor meinem zweiten Lehrjahr durfte ich nach München in die Hauptverwaltung. Meine Station: die Zentrale Abrechnung.

Vorher hieß es aber noch: Koffer packen. Doch so einfach, wie bei einem Urlaub, gestaltete sich die Aufgabe nicht.  Was genau nehme ich mit? Welche Klamotten vor allem? Gibt es in der Hauptverwaltung einen Dresscode? Fragen über Fragen, die ich auch nach langem Nachdenken nicht beantworten konnte. Irgendwann zuckte ich mit den Schultern und legte einfach alles was mir einfiel in den Koffer. Nach dem Motto: „what else – ich hab halt mal eingepackt“. Natürlich zu viel … Aber lieber zu viel als zu wenig.

Mein Münchener MotelOne Zimmer war für die nächsten vier Wochen mein Zuhause. Die Räumlichkeiten meines neuen Domizils waren sehr ordentlich und das Frühstück war sehr ausgewogen. Ein weiterer Vorteil: zum Glück hatte ich nur einen kurzen Fußweg zur Hauptverwaltung und musste nicht jeden Tag mit der Bahn quer durch Bayerns Hauptstadt fahren.

Am Montag, 12. August wurde ich herzlichst von Kollegen der Abteilung Zentralen Abrechnung empfangen. Im Anschluss lernte ich die weiteren Mitarbeiter der Hauptverwaltung kennen und dann ging es auch schon los mit: Stunden Eingabe, Fakturierung, Korrekturen, Arbeitsbescheinigungen, Drittschuldnererklärungen, Überprüfung der Dokumente und der Erstellung von verschieden Listen…

Der Bereich der Zentralen Abrechnung ist durch die Vielzahl an Aufgaben und den endlosen Datenmengen sehr komplex. Wer also kein Freund von vielen Zahlen und Tabellen ist, sollte beruflich weit entfernt von der Zentralen Abrechnung bleiben.

Mir persönlich hat es gut in der Abteilung gefallen, dennoch war ich froh nach vier Wochen wieder daheim gewesen zu sein und meinem PDK-Beruf nachzugehen.

Es heißt, keiner kommt von einer Reise zurück, wie er weggefahren ist.

Die Zeit in München hat mir gezeigt, dass ich mich doch für den richtigen Beruf entschieden habe. Mir liegen zwar Zahlen und ich mag die tägliche Arbeit damit, dennoch mag ich den persönlichen Umgang mit Menschen mehr.

Das war’s auch schon wieder von mir – was hat euch die letzte Reise beigebracht?

LG aus Stuttgart

Euer Marlon

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